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Die Auswirkungen des Mondes

... Der Tidenhub ...

Seit Newton im Sommer des Jahres 1665 die Gravitation erfunden hat, steht das Wasser an der Küste nicht mehr still. Ebbe und Flut wechseln sich ständig ab. Wer wissen möchte, wie sich dieses Phänomen erklärt, kann sich an dieser Stelle kundig tun.

Der Mond dreht sich nicht - wie allgemein angenommen - um eine still stehende Erde. Es ist vielmehr so, dass sich Mond und Erde beide um ihren gemeinsamen Schwerpunkt drehen. Da sich der gemeinsame Schwerpunkt innerhalb der Erde befindet, ist der Unterschied zwischen diesen beiden Bewegungsabläufen auf den ersten Blick nicht besonders groß.

Groß genug jedoch, um Auswirkungen auf die Gezeiten zu haben. Die Gezeiten werden durch zwei Flutberge bestimmt. Ein Flutberg entsteht auf der dem Mond zugewandten Seite durch die Anziehungskraft des Mondes. Auf der dem Mond abgewandten Seite entsteht ein weiterer Flutberg. Ursache für diesen Flutberg ist die Fliehkraft, hervorgerufen durch die Drehung der Erde um den Mond-Erde-Schwerpunkt.

Die Erde dreht sich in 24 Stunden einmal um ihre Achse. Mond und Erde drehen sich in etwa 28 Tagen einmal um ihren Schwerpunkt. Daraus ergibt sich eine ungefähre Periode von 24+24/28 Stunden (24 Stunden und 50 Minuten) für einen kompletten Gezeitenzyklus mit 2 Hochwassern und 2 Niedrigwassern.

Für eine genaue Vorhersage von Hoch- und Niedrigwasser reicht diese Überschlagsrechnung bei weitem nicht aus. Die Gezeiten werden von unzähligen anderen Faktoren beeinflusst. Eine genaue Vorausberechnung ist nur mit langjährigen Messungen und statistischen Methoden möglich. Das von mir benutzte Verfahren erlaubt eine Vorhersage mit einer Genauigkeit von wenigen Minuten. Für die Richtigkeit der Werte übernehme ich natürlich keine Gewähr.

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Weitere Erklärungen der oben verwendeten Fachbegriffe können hier nachgelesen werden: Fachbegriffe Gezeitenvorhersage konsultieren.

 


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